Richtig geplant ist halb gebaut – Fertighäuser

 

Mit einem Fertighaus lassen sich versteckte Baukosten umgehen und das Traumhaus kann trotzdem Wirklichkeit werden.

Ein Hausbau ist ein einmaliger Schritt im Leben, daher soll es den individuellen Bedürfnissen entsprechend geplant sein. Es ist auf jeden Fall hilfreich vor der Planung des Hausbaus Angebote einzuholen und zu vergleichen, um Baukosten zu kontrollieren und somit zu senken.

 

Warum plant man ein Fertighaus?

 

Nur ein Musterhaus ist ein fertig zusammengebautes Haus, alle anderen Fertighäuser müssen geplant werden. Beim Fertighaus bauen werden alle Einzelelemente industriell vorgefertigt und an die Baustelle geliefert, wo ein Montagetrupp des Fertighausherstellers das Haus zusammenfügt. Bezüglich Planung gibt es viel zu tun, denn zu groß sind die individuellen Möglichkeiten, das verschiedene Material und die Kosten.

 

Wie wird ein Fertighaus geplant?

 

Die Planung beginnt damit, einen richtigen Baupartner zu finden, denn inzwischen gibt es unzählige Anbieter. Qualitativ hochwertige Fertighausanbieter haben ein Gütesiegel oder Zertifikate vorzuweisen. Ist ein eigener Boden vorhanden und wurde der passende Anbieter gefunden, kann je nach Form und Größe des Grundstücks die Planung des Fertighauses beginnen.

 

Grundriss und Größe

 

Ein schlichter Grundriss kostet bis zu 20% weniger als ein verschachtelter. Offene Räume vermitteln Größe und damit hält man die Baukosten geringer. Bei Familienzuwachs kann immer noch die Raumaufteilung geändert werden. Schmale Treppen und kleine Flure einsparen, denn sie belegen wertvolle Wohnfläche.

 

Hausform - Baustil und Dachneigung

 

Es gibt sehr viele Varianten an Fertighäusern, ob Einfamilienhaus, Mehrfamilienhaus, Doppelhaus oder Bungalow, alles ist möglich. Die ideale Bauform ist ein Würfel oder rechteckiger Quader, denn gerade Wände wirken sich positiv auf die Heizkosten aus. Auch die Dachkosten werden beim einfachen Baukörper reduziert, denn Satteldach oder Pultdach passen gut und sind günstiger als Gauben oder Walmdächer.

 

Bauweisen - bei Fertighäusern

 

Holzhaus: Beim Holzhaus gibt es viele Varianten: Fachwerkhaus, Holzrahmenbauweise, Holztafelbauweise und Skelettbauweise. Holz ist ein sehr beliebtes Material, weil es besonders nachhaltig ist, mit hoher Energieeffizienz, ausgezeichnete Wärmedämmung.

 

Ziegelverbundbauweise: Auch hier werden die Einzelteile industriell vorgefertigt und anschließend geliefert. Schadstofffreies, umweltfreundliches Material, sicher und langlebig.

Betonfertigteilbauweise: Diese Variante ist teurer, weil die Fertigteile schwerer zu transportieren sind. Ansonsten gibt es viele Vorteile, qualitativ hochwertig, hoher Brandschutz usw.

 

Welche Details sollten schon bei der Planung beachten?

 

  • Barrierefreiheit: An die Zukunft denken, heißt Barriere frei denken. Dabei breitere Türen und Gänge, minimale Türschwellen bei Haus-und Terassentüren, Rampen anstatt Stiegen im Eingangsbereich, Bad etwas größer – Rollstuhl gerecht.

 

  • Plusenergiehaus: Solche Häuser produzieren mehr Energie als sie selbst verbrauchen und haben daher eine positive Energiebilanz. Dafür ist die Anschaffung etwas teurer als bei normalen Häusern.

 

  • Niedrigenergiehaus & Naturdämmstoffe: Diese Häuser schonen die Umwelt und die Geldbörse. Je besser das Material und genauer die Verarbeitung beim Fertighaus, umso besser ist die Dämmung. Naturdämmstoffe wären z. B. Flachs, Kork, Holzfaser, Schafwolle.

 

Mit welchen Kosten muss gerechnet werden?

 

Die Kosten für Ihren Hausbau sind variable, denn je nach Ausbaustufen kann ein Haus teuer, günstiger, oder besonders günstig sein. Nebenkosten: Für Keller und Aushub fallen extra Kosten an und natürlich auch für alle Spezialanfertigungen.

 

Verschiedene Ausbaustufen

 

Schlüsselfertig: Das Fertighaus wird vom Hersteller soweit fertiggestellt, dass es einzugsbereit ist.

Belagsfertig: Heizung, Estrich, Elektro-und Sanitärinstallationen sind inklusive.

Ausbauhaus: Dabei übernimmt der Bauherr den Innenausbau selbst.

Bausatzhaus: Das Fertighaus wird vom Bauherrn selbst aufgebaut, er erhält den Plan für den Hausbau und die Statik, das Material und die Beratung der Firma.

 

Fazit:

 

Bei keiner anderen Bauweise kann man Kosten so gut einsparen, wie bei Fertighäuser. Heutzutage sind Bauteile und das Know-how der Fertighausanbieter qualitativ hochwertig und stehen einer Massivbauweise in keiner Weise nach.

 

Hausbau Hilfe

Tipps und Infos um Hausbau Kosten zu senken und um die Sicherheit beim Hausbau zu erhöhen

Neueste Artikel

Partnerschaften